Alles, was uns bewegt

Klare Worte? Sprechen wir auch in eigener Sache. Hier berichten wir über Neuigkeiten aus dem Unternehmen, wir informieren über unsere Ideen und Pläne, über Veränderungen, Messeauftritte oder Festivitäten. Eben alles, was uns bewegt.

Publiziert am 08.07.2019, von Thomas Wittkopf, Geschäftsführer TELAG

Letzte Woche wurde ein global tätiger Telekomanbieter zu einer Busse von EUR 100'000 verurteilt. Der Grund: Der Callcenter Dienstleister verstiess gegen die seit Mai 2018 geltende Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO. Warum auch Schweizer Unternehmen nicht gefeit sind, und wie Sie sich schützen können: Wir bei TELAG haben vorgesorgt und eine Vertragsvorlage erstellt. Diese stellen wir Ihnen zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Die DSGVO hat nicht nur bei unseren europäischen Nachbarn ein umfassendes Umdenken im Umgang mit Kundendaten angeregt. Auch bei uns in der Schweiz müssen sowohl die Unternehmen wie auch ihre Dienstleister in den Bereichen Callcenter, E-Mail Marketing und E-Commerce nachweisen können, dass sie die neuen Standards erfüllen. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie international tätig sind und personenbezogene Daten von Kunden (oder auch Mitarbeitenden) aus dem EU-Raum verarbeiten.

Outsourcing und die DSGVO

Im Fall von Outsourcing kommt die DSGVO in vielen Fällen zur Anwendung. Unabhängig ob Callcenter-Dienstleistungen, Health- oder Customer Care, E-Commerce, Billing oder Helpdesk: die AGB der auftraggebenden Firmen sind nicht mehr ausreichend. Der Dienstleister ist ebenfalls in der Verantwortung.

Dieser Mitverantwortung tragen wir gerne Rechnung. Als einer der ersten Contactcenter-Dienstleister haben wir dem Inkrafttreten der DSGVO vorgegriffen und proaktiv eine Vertragsvorlage entwickelt, die sowohl unseren Kunden als auch uns selbst Rechtssicherheit bietet.

Die Herausforderung

Bei der DSGVO handelt es sich um einen Vertrag privatrechtlicher Natur. Schweizer Richter können Unternehmen nicht nach DSGVO, wohl aber privatrechtlich verurteilen – so geschehen in 3’500 Fällen allein in der Schweiz, allein im letzten Jahr. Weder TELAG noch einer unserer Kunden war von der Flut an Klagen und Beschwerden, die beim EDÖB eingegangen sind, betroffen.

Die Lösung

Wir haben einen umfassenden Vertrag ausgearbeitet, noch bevor die 2-jährige Übergangsfrist letzten Mai verstrich und die DSGVO in Kraft trat. Getrieben von unserem Ethos, unseren Kunden – darunter Grossverteiler, Banken, Pharmafirmen, Retailer sowie Einzelhändler und Franichisegeber – auch in rechtlichen Belangen ein verantwortungsbewusster und proaktiver Partner zu sein.

Auch wenn Verstösse gegen die DSGVO in der Schweiz keine strafrechtlichen Konsequenzen haben, können sich Unternehmen und ihre Dienstleister hierzulande nicht aus der europäischen Datenschutz-Verantwortung stehlen; dies insbesondere auch in Hinblick auf die Revision des Schweizer Datenschutzgesetzes, das sich stark an der DSGVO der EU orientieren wird, um die Gesetzgebung endgültig in das Internet-Zeitalter zu überführen. Als nächstes erwartet uns die E-Privacy-Verordnung, die 2021 in Kraft treten und interne sowie externe Callcenter beispielsweise die Aufzeichnung von Stimmprofilen sowie den Kundenkontakt via Telefon, Chat, Video, Online und E-Mail betreffen wird. Wir von TELAG halten Sie auch diesbezüglich wieder mit allen für Sie relevanten Informationen auf dem Laufenden und freuen uns darauf, Ihren weiterhin ein kompetenter sowie rechtssicherer Partner in allen Outsourcing-Fragen zu sein.

Download der DSGVO-Vertragsvorlage

Mit unserer Vertragsvorlage können Sie sicher sein, dass Sie die Datenschutzrichtlinien optimal erfüllen und sowohl im Sinne Ihrer Kunden als auch im Sinne der Gesetzgebung agieren.