Alles, was uns bewegt

Klare Worte? Sprechen wir auch in eigener Sache. Hier berichten wir über Neuigkeiten aus dem Unternehmen, wir informieren über unsere Ideen und Pläne, über Veränderungen, Messeauftritte oder Festivitäten. Eben alles, was uns bewegt.

Publiziert am 20.07.2021, von Thomas Wittkopf, Geschäftsführer TELAG

Compliance-Verstösse sind kein Kavaliersdelikt. Die EU macht Ernst und setzt die Whistleblower-Richtlinie am 17. Dezember 2021 in Kraft. Damit wird ein anonymes Hinweisgebersystem von der Kür zur Pflicht. Auch Schweizer Unternehmen sind betroffen. TELAG liefert mit der whistleTAG die passende Antwort für den Grosskonzern bis zum KMU.

 

Ob es sich um das Aufdecken von Missständen, Missbräuchen, illegalem, korruptem oder unethischem Verhalten handelt: Das Melden nichtkonformen Handelns, in der Fachsprache auch Compliance-Verstösse genannt, war bislang nicht auf der Prioritätenliste vieler, vor allem mittelständischer Betriebe (KMU). Obwohl bekannt ist, dass Prävention deutlich günstiger kommt als kostenintensive Aufräumarbeiten im Falle eines Verstosses, tauchten professionelle Hinweisgebersysteme nur zaghaft auf die Bildfläche der Firmenvorstände und Verwaltungsräte auf. Auch scheuen potentielle Hinweisgeber sich häufig davor, Missstände zu äussern. Aus Angst vor Ungewissheit, Gegenmassnahmen, Mobbing, Entlassung oder anderen Repressalien sahen in der Vergangenheit viele Menschen von einer Meldung ab. Mit der Konsequenz, dass Unternehmen im Dunklen tappen, wenn es darum geht, Risiken frühzeitig zu erkennen und Reputationsschäden sowie finanziellen Sanktionen zuvorzukommen. Das Management erkennt die Notwendigkeit häufig nicht und die Mitarbeitenden kennen oder vertrauen möglichen Anlaufstellen nicht. Mit dem Ergebnis, dass wertvolle Hinweise ungenutzt bleiben und teilweise unter den Teppich gekehrt oder in der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Alles keine erstrebenswerten Szenarien für Unternehmen, mit deren Namen oft eine über Jahrzehnte hart erarbeitete Reputation verknüpft ist, wie prominente Beispiele von Wirecard, über Grossbanken bis hin zu hiesigen Verlagshäusern und Rundfunkanstalten auf traurige Weise bezeugen. Die Courage ist zusätzlich mit grossen Risiken für die Hinweisgeber verbunden, da diese derzeit nur unzureichend geschützt sind, wie die NZZ am Sonntag vom 13. Juni 2021 berichtete.

 

Whistleblower-Pflicht in der Schweiz

Das soll sich nun ändern: Mit der EU-Richtlinie 2019/1937 tritt ab 17. Dezember 2021 eine Verordnung in Kraft, die Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden bzw. zehn Millionen Euro Jahresumsatz zu einem anonymen Hinweisgebersystem verpflichtet. Ab 2023 soll die Grenze nochmals gesenkt werden, und zwar auf 50 Mitarbeitende. Die Verordnung betrifft auch Schweizer Unternehmen mit internationaler Tätigkeit bzw. Angestellten, Partnern, Kunden und Lieferanten aus dem EU-Raum und somit wird auch hierzulande ein professionelles Hinweisgebersystem ab Jahresende 2021 empfohlen, um Risiken zu minimieren und eine vorbildliche Corporate Governance zu demonstrieren.

 

In Grosskonzernen sind interne Compliance-Stellen in der Regel vorhanden. Für die Erfüllung der Richtlinie sind diese jedoch oftmals unzureichend. Für die meisten KMU stellt sich die Situation noch anspruchsvoller dar. Als Schweizer Traditionsunternehmen unterstützt TELAG alle bestehenden und künftigen Partner dabei, das unabhängige und anforderungsgerechte Hinweisgebersystem «whistleTAG» zu etablieren. Dazu zählen anonymisierte und verschlüsselte Meldeoptionen auf digitalem Weg und per Telefon. Zusätzlich erfordert die Richtlinie eine zwingende Rückmeldung an den Hinweisgebenden zu den Ergebnissen und Massnahmen innert 30 Tagen.

 

Einzigartig im Whistleblower-Umfeld, verbindet «whistleTAG»

  1. die anonyme elektronische und telefonische Meldung
  2. DSGVO Konform
  3. Kryptisch verschlüsselt und anonym
  4. die Meldungsqualifizierung und Klassifizierung
  5. die Handlungsempfehlung
  6. im Bedarfsfall: eine Ombudsstelle mit unabhängigem Rechtsdienst (europaweit tätig)
  7. Kommunikation mit den Hinweisgebenden als neutrale Meldestelle

 

TELAG verfügt bereits seit 2008 über umfangreiche Erfahrungen im Bereich Compliance Management. Nach der Finanzkrise 2008/2009 hat eine der grössten Banken weltweit selbstverpflichtend eine Whistleblower Line etabliert, welche in einem 24x7-Service vertrauensvoll durch die TELAG Mitarbeitenden betreut wird. Die zertifizierten Mitarbeitenden und auf Compliance spezialisierten «whistleTAG-Agenten» der TELAG nutzen hierfür eine marktführende Hinweisgeber-Compliance-Software als Basis für eine verschlüsselte Meldungsannahme, Bearbeitung, Dokumentation und Kommunikation.

 

Mit dem Corporate Governance Service des Hinweisgebersystems können KMU Geschäftsführer, Compliance Officer, Personalleiter, Unternehmensjuristen, Chief Financial Officer (CFO) und Mitglieder des Vorstandes bzw. der Geschäftsleitung sowie Verwaltungsräte darauf vertrauen, dass Verstösse transparent sowie diskret behandelt werden können und das sie das Heft des Handelns in der Hand behalten. Der anonyme und DSGVO konforme, zertifizierte Meldeprozess sorgt für eine Kultur des Vertrauens, der gemeinsamen Verantwortung und der Integrität in Unternehmen sowie bei Behörden, Organisationen und in der öffentlichen Verwaltung.

  

Von der Handlungsopportunität zur Handlungsverpflichtung

Neben den mittelständischen Unternehmen müssen ab Dezember 2021 auch Behörden in den EU-Ländern eine Meldemöglichkeit einführen. Bis anhin genossen diese eine Handlungsopportunität – sie hatten die Wahl ob und in welcher Form sie vorgehen wollten, was von Fall zu Fall variieren konnte und für Unsicherheit seitens der Hinweisgeber sorgte. Aus dieser Opportunität wird mit der neuen Richtlinie eine Investigativ-Verpflichtung. Es ist daher im Interesse der Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung, wie auch der Behörden, dass sich die Mitarbeitenden in erster Instanz an die durch die Firma offerierte Compliance-Stelle wenden. Unsicherheit und Willkür weicht mit «whistleTAG» einem professionellen Hinweisgebersystem, welches gleichzeitig ein sicheres Frühwarnsystem für Unternehmen und die öffentliche Hand darstellt.

 

Unternehmen und Organisationen, die ihren Mitarbeitenden, Kunden, Partnern und Lieferanten dieses Frühwarnsystem zur Verfügung stellen, bekommen die kostbare Chance, proaktiv zu handeln, damit erst gar kein interner Unmut oder gar externer Reputationsschaden mit weitreichenden Folgen entsteht. Als Vorreiter in der Schweiz sorgt TELAG dafür, dass Firmen das Thema Whistleblowing rechtssicher und vorbildlich im Sinne einer transparenten Unternehmenskultur sowie einem hohen Mass an Ethik und Vertrauen in die loyalen Mitarbeitenden realisieren können. Der seit einigen Jahren stattfindende Moralwandel in der Schweiz – zusätzlich getrieben von der Covid-19-Pandemie und ihren Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft – verstärkt den Gerechtigkeitssinn vieler Arbeitnehmer, welche Compliance-Verstösse von ihrem Unternehmen bzw. ihrer Organisation fernhalten wollen.

 


Jetzt auf die Whistleblower-Richtlinie 2022 vorbereiten und rechtssicher in eine vertrauensvolle Zukunft starten!

Volle Transparenz, keine verstecken Kosten, kein Kleingedrucktes. Stattdessen viele zufriedene Referenzen. Jetzt informieren und proaktiv die Vorreiterrolle in Sachen Hinweisgebersystem einnehmen. Stellen Sie jetzt die Weichen für ein optimiertes Compliance-Case-Management. Erfahren Sie mehr zum Thema auf unserer Kompetenzseite. Gerne stehen wir Ihnen als Compliance Guides zur Verfügung! Kontakt: Thomas Wittkopf, Geschäftsführer TELAG AG, Tel. +41 44 276 44 64, thomas.wittkopf@telag.ch